hallo, wir betreiben solche Monitore schon länger bei uns. Bei Bedarf stellen wir die entsprechenden Schaltungen auch kostengünstig zur verfügung. (Material, etwas Arbeitszeit und Porto). Preis dürfte bei ca. 75DM je Schaltung und Porto liegen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei Anfragen weiter empfehlen könnten. Mfg, Jörg Henner email: jhe@star.bawue.com web: http://star.bawue.com


Hallo Andreas Bohne!

Ich habe es geschafft rein softwaremaessig einen Monitor einer sgi am
linux-pc zu betreiben.
Daf|r braucht man nur die XFree 3.3-3 und sync-on-green im XF86Setup mit
anzugeben.
Ich benutze eine Grafikkarte  Matrox Mystique. Ich habe allerdingd noch
nicht nachgeschaut,
ob diese Option auch bei anderen Grafikkarten funktioniert. 

viele Gruesse
Alexander Reiff



Hallo Andreas,


Hier erstmal der Ausschnitt aus der XF86Config :

Section "Device"
  Identifier    "Primary-Card"
  VendorName    "MATROX"
  BoardName     "MYSTIQUE"
  Option        "sync_on_green"
  Videoram      4096
EndSection

Section "Screen"  
  Driver        "SVGA"
  Device        "Primary-Card"
  Monitor       "Primary-Monitor"
  DefaultColorDepth     16
  SubSection "Display"
    Depth       32
    Modes       "1152x864" 
  EndSubSection
  SubSection "Display"
    Depth       24
    Modes       "1280x1024" 
  EndSubSection
  SubSection "Display"
    Depth       16
    Modes       "1280x1024" 
  EndSubSection
  SubSection "Display"
    Depth       8
    Modes       "640x480" 
  EndSubSection
EndSection

---------------------------------------------------

Jetzt sollte man nur noch sehen, dass man die richtige Aufloesung
(1280x1024) und Bildwiederholfrequenz (60Hz) ausgewaehlt hat. Bei
Farbtiefe 16 Bit ist das der Fall.
Diese Option "sync_on_green" wird im XF86Setup auch fuer andere
Graphikkarten angeboten. Ich weiss aber nicht, ob das dann auch 
wirklich funktioniert.

tschuess, Alex


Hi, 

über einen Link in der de.org.ccc bin ich auf Ihren Artikel gestoßen.
http://www.linux-magazin.de/ausgabe/1999/05/Monitor/monitor.html
Zitat:
=============
Alles, was auf Konsolenebene passiert, wenn man nicht gleich in den
Graphikmodus booten will, bleibt im Dunkeln. Hierfür gibt es eine
Lösung: SVGATextMode ist ein Programm, das es ermöglicht, den Monitor im
Konsolenbetrieb mit einer fest eingestellten Frequenz anzusprechen [2].
Beim Booten wird SVGATextMode durch ein Script unter /sbin/init.d/
gestartet. Das Problem ist, daß die Frequenzen für die Darstellung der
Fonts im Textmodus eine andere ist, als die, die beim Graphikmodus
eingestellt wird. Die maximale Frequenz für den Textmodus ist sehr viel
niedriger als die für den Graphikmodus. Nur teuerer Graphikkarten können
auch im Textmodus hohe Frequenzen erzeugen. 
============

Ich hatte mit meinem Sun 1962b ebenfalls das Problem, daß meine
Grafikkarte (Matrox Millenium) im Textmodus (SVGATextmode) nicht auf so
hohe Frequenzen kommt, daß ein Bild dargestellt werden kann. Als Lösung
schlage ich die Verwendung des Framebufferdevices vor. Damit läuft auch
die Konsole im Ergebnis im Grafikmodus. Man sieht zwar noch immer kein
Bios, aber bekommt schon ab ca. gemounteter Platte (Eintrag in
/sbin/init.d/boot.local: "fbset modus") seine Konsole sichtbar und kann
mit sehr akzeptabler Geschwindigkeit arbeiten. Aus meiner Sicht läuft
das System stabil und man-pages, Kernelkonfiguration u.ä. sind durch die
recht hohe Auflösung sehr übersichtlich anzuschauen :-)

mit besten Grüßen, 
Thomas Güther

p.S. hoffentlich bin ich nicht der 267-igste, der diesen Vorschlag
einsendet


Hallo Andreas,

Andreas Bohne wrote:
> das mit dem frame-buffer war mir so noch nicht bekannt aber die idee ist gut.
> damals, als der artikel entstand, waren framebuffer noch in der experimentellen
> phase und soweit ich weiss, noch nicht von allen graphikkarten unterstuetzt.
> ich habe daher darauf verzichtet, denn mir fehlte sowohl die karte zum
> rumspielen als auch das wissen.


Spezielle Unterstützung hält sich auch derzeit noch immer in Grenzen.
Das FBDev ist in neueren Kernels vermutlich ab 2.2.x (jedenfalls 
meinem 2.2.13) enthalten und kann, wenn "Experimental" zugelassen
ist, unter "Console drivers" ausgewählt werden. Neben einem 
allgemeinen VESA-Treiber gibt es spezielle ATI-Mach64 und Matrox-
Accelerated Treiber. Da dies sowieso die Bastler-Karten für 
unmögliche Monitorprojekte an sich sind, hält sich das Problem mit
der Unterstützung üblicherweise sowieso in Grenzen.

Der Kernel geht dann nach dem Start sehr zügig in den Grafikmodus.
Wie man ihn dazu bekommt, gleich ab Anfang in der Wunschfrequenz
zu arbeiten, weiß ich leider nicht (Bin kein Hacker, nur User).
Dokumentation für das FB-Dev ist unter [kernel-dir]/Documentaion/fb.
Dort ist auch die Umrechnung von X-Modelines in FB-Modelines sehr 
gut beschrieben. Nebenbei ist ein recht ausführliches Framebuffer-
HOWTO erhältlich.

> wie stellt man es genau ein?

Um seine persönliche Auflösung einzustellen, benötigt man noch das 
"FBset"-Paket. Dieses besteht im wesentlichen aus dem fbset-
commando. Unter /etc/fb.modes trägt man seine aus der X-Modeline
umgerechneten Werte ein und erstellt damit eine neue Auflösung.
Dabei hat man technisch m.E. dieselben Freiheiten wie bei der 
Erstellung einer X-Modeline, nur das Parameter-Format ist etwas
abweichend; d.h. wenn der Monitor unter X betrieben werden kann,
dann auch über eine Framebufferkonsole.

Dann kann man beim booten automatisch ein "fbset [meinMonitor]"
ausführen lassen und bekommt seine Konsole :-)
Mit fbset [meinMonitor] -a lassen sich alle Konsolen in die
gewünschte Auflösung schalten. Für X ist dann vorzugsweise der
fb-Treiber zu verwenden. 

Links: z.B.: 
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/cg_framebuffer.html
http://gazette.csn.ul.ie/issue36/ayers.html

Viel Spaß beim Basteln. 

mit besten Grüßen, Thomas Güther